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Tornado: Überschallknall nördlich von Hamburg

Routineflug über den Kreisen Pinneberg und Segeberg

Ein Überschallflug sorgte am 16. Oktober 2026 nördlich von Hamburg für einen Knall. (Symbolfoto: Andreas Glöckner auf Pixabay)

Kreis Pinneberg (jhf) Ein Überschallknall schreckte am Freitagvormittag Menschen in den Kreisen Pinneberg und Segeberg auf. Ein Sprecher der Luftwaffe berichtete auf Anfrage der Holsteiner Allgemeine, dass ein Tornado der Luftwaffe im Rahmen des Routine- und Ausbildungsflugbetriebs zurück zum Fliegerhorst Jagel bei Schleswig flog.

Zwischen 10.20 und 10.40 Uhr beschleunigte der Pilot nördlich von Hamburg in einer Flughöhe von etwa 36.500 Fuß (ungefähr elf Kilometer) auf eine Geschwindigkeit von 783 Knoten, was 1450 Kilometer pro Stunde entspricht. Dabei kam es zu dem Überschallknall.

Die Landespolizei ist für die Geschwindigkeitskontrolle im Luftraum zwar nicht zuständig, erhielt aber Kenntnis davon. Beruhigend teilte die Polizeidirektion Bad Segeberg mit, dass die Manöver genehmigt seien. „Die Flüge sind Bestandteil der Übung und dienen der Ausbildung sowie der Überprüfung fliegerischer Fähigkeiten unter einsatznahen Bedingungen.“ Während des Übungszeitraums könne es in den betroffenen Gebieten zu erhöhter Flugaktivität und zeitweise auch zu einer deutlich wahrnehmbaren Geräuschen kommen.

Ob die Bürgerinnen und Bürger in naher Zukunft mit weiteren Überschallknallen rechnen müssen, ist nicht bekannt. Der Sprecher der Luftwaffe erläuterte, dass Manöver aus Sicherheitsgründen vorab nicht öffentlich angekündigt werden würden. Überschallflüge seien zudem nicht planbar.

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