Kreis Pinneberg (rs) „Die Wintergerste im Kreis Pinneberg ist eingefahren – mit einer leicht überdurchschnittlichen Menge, und auch die Qualität ist gut.“ Das sagt Peer Jensen-Nissen, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Pinneberg.
Dies lasse die berechtigte Hoffnung zu, dass es auch bei der Ernte von Raps, Weizen und Roggen, die in diesen Wochen folgen, ordentliche Erträge geben könnte. „Wir hoffen auf eine durchschnittliche oder leicht überdurchschnittliche Ernte“, so Jensen-Nissen. Die etwa 400 Landwirte im Kreis Pinneberg hätten auch Glück gehabt: Der Hagel des Unwetters vom 13. Juli habe nur die Randbereiche des Kreises getroffen.
„Im Kreis Steinburg war das anders“, so Jensen-Nissen. Im Bereich Horst/Kiebitzreihe habe der Hagel einige Ernten komplett zerstört. Zwar könnten sich Bauern gegen Ernteausfälle versichern, etwa bei Mais und Raps. Doch nicht jeder Betrieb mache davon Gebrauch. Zufrieden sind die Landwirte im Kreis Pinneberg auch mit der Heuernte und der Menge an Grassilage für die Kühe. „Es gab drei anständige Schnitte“, so der Verbandsgeschäftsführer. Vier bis fünf in einem Jahr seien erreichbar. Es dürfte also noch einiges hinzukommen. Doch auch wenn die Vorzeichen für die weiteren Ernten gut seien, heiße das nicht, „das dies auch so kommt. Letztlich hängt alles vom Wetter ab“, weiß Jensen-Nissen aus langjähriger Erfahrung. Das Gespräch mit dem Verbandsgeschäftsführer führten wir vor dem jüngsten Unwetter, das insbesondere den Glückstädter Raum und Teile von Groß Offenseth-Aspern traf.
Landwirte können auf ordentliche Ernte hoffen
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